Das Technische Hilfswerk ging aus der von Otto Lummitzsch 1919 gegründeten Technischen Nothilfe (TN) hervor und wurde 1953 von Gustav Heinemann wieder ins Leben gerufen. Das THW ist im Gefüge des zivilen Katastrophenschutzes praktisch dann gefordert, wenn die Kapazitäten der Feuerwehr nicht mehr ausreichen d.h. bei Katastrophen oder in Notstands- und Unglücksfällen größeren Ausmaßes. Die Organisation stützt sich weitgehend auf ehrenamtliche Helfer, derzeit sind es bundesweit rund 70 000.Das THW gliedert sich in 8 Länderverbände, 66 Geschäftsstellen und 665 Ortsverbände.
Das THW unterhält bundesweit 810 Technische Züge mit je vierzig aktiven Helfern, die kurzfristig durch jeweils zwanzig Reservehelfer ergänzt werden können. Jeder Zug besteht aus einem Führungstrupp, zwei Bergungsgruppen sowie einer Fachgruppe für den überörtlichen und überregionalen Einsatz. Bundesweit werden vorgehalten:Die Bandbreite der Fahrzeuge reicht von Gerätekraftwagen über Mannschaftswagen, Kipper, Bergungsräumgeräte, Bagger und Anhänger bis zu Kranwagen und Booten verschiedener Typen. Insgesamt verfügt das THW über mehr als 6.000 Fahrzeuge.
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http://www.thw.de/wirueberuns/index.htm
