Todtnauberg/Feldberg, LKr Lörrach :
BIO-Radar Feldversuch zur Ortung von Lawinenopfern im Feldberggebiet
Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Entwicklung von intelligenten lebensrettenden Ortungssystemen für Verschüttete (kurz: I-LOV) engagiert sich das THW gemeinsam mit Verbundpartnern. Innerhalb eines Arbeitspaketes besteht die Aufgabe der Weiterentwicklung eines BIO-Radar-Systems. Für die Unterstützung von Tests des BIO-Radar-Systems im Schnee wurde der im Hochschwarzwald aktive Ortsverband Schopfheim alarmiert. Mit der Stärke 1/1/5=7 wurde in Zusammenarbeit mit der Bergwacht und dem Liftverbund für die umfangreichen Tests ein Lawinenkegel präpariert und die Situation von Verschütteten durch eingraben von Personen in Hohlräumen simuliert.
Bis zu einer Schneeüberdeckung von mehr als 5 Metern wurde durch das BIO-Radar sehr deutlich die Bewegung des Brustkorbes erkannt. Ein wichtiger und interessanter
Beitrag zur effizienten Ortung von Verschütteten und die Feststellung von Leben auch tief unter der Oberfläche.
Text/Bild : Stefan Rother OV Schopfheim
